Apfelernte

Geringerer Ertrag, dafür Qualität “hervorragend”

Niederösterreich
08.11.2010 12:54
Der "Tag des Apfels" ist zwar erst am 12. November, Landesrat Stephan Pernkopf hat aber bereits einige Tage zuvor Bilanz über die Ernte gezogen. "Die heurige Apfelernte ist etwas geringer als im Vorjahr ausgefallen, zeichnet sich aber durch hervorragende Qualität aus. Im Wesentlichen ist im intensiven Erwerbsobstbau ein jährlicher Zuwachs zu verzeichnen", erklärte dieser am Montag.

In Niederösterreich wird auf einer Fläche von rund 2.500 Hektar Intensivobstbau betrieben. Davon entfallen rund 600 Hektar auf Äpfel, gefolgt von Marillen mit 500 Hektar und Erdbeeren mit 400 Hektar, der Rest teilt sich auf verschiedene andere Obstsorten auf. Stark im Vormarsch ist der Bio-Obstbau, vor allem bei Apfel und Birne.

Zu den 600 Hektar Apfel-Anbaufläche gesellen sich noch rund eine Million Mostobstbäume, deren Obst in rund 2.000 heimischen Betrieben zu Most und Fruchtsäften verarbeitet wird. Außerdem gibt es rund 250 Mostheurige. "Obstbau und Obstverarbeitung sind ein wichtiges Standbein der niederösterreichischen Landwirtschaft. Sie tragen dazu bei, dass Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen bleiben", so Pernkopf.

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