Zum einen kommen ab 2011 durch den geplanten Gesundheits- und Ernährungssicherheits-Beitrag - wird für die Finanzierung der Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGES) verwendet - auch auf die Gastronomen neue Belastungen in Höhe von bis zu 40.000 Euro zu. Die genaue Höhe richtet sich laut Hackl nach Umsatz und Mitarbeiterzahl.
Zum Zweiten ist geplant, dass die Energieabgabenrückvergütung für Dienstleistungsunternehmen abgeschafft wird. "Zweck dieser 1996 im Zuge der Änderungen der Energiebesteuerung eingeführten Vergütung war, bei energieintensiven Produktionsunternehmen in Industrie und Gewerbe den Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen europäischen Staaten, die keine Elektrizitäts- und Erdgasabgabe hatten, zu reduzieren", zeigt Hackl auf. Er rechnet mit bis zu 100 Millionen Euro an zusätzlichen Belastungen für Österreichs Betriebe.
Und zum Dritten ist der Tourismus auch noch durch die geplante Flugticketsteuer betroffen.
In Anbetracht dieser Belastungswelle fragt sich Hackl, ob der Tourismus "Wirtschaft 2. Klasse" ist.
von Markus Gassler, Tiroler Krone
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