Alu-Schlacke in WN

Kampf gegen die 700.000-Tonnen-Altlast in Deponie

Niederösterreich
05.11.2010 17:20
Eine Wende gibt es im Kampf gegen die giftige Alu-Schlacke in einer alten Mülldeponie bei Wiener Neustadt. Der Magistrat forderten nun beim Ministerium konkrete Daten über Wasser- und Luftgüte an. Reaktion aus dem Ministerium: "Wir bearbeiten die Anfrage."

"Wir haben die Situation im Griff und messen ständig. Es gibt keine aktuelle Gefährdung", beruhigte das Umweltbundesamt stets. Der Magistrat will es aber genau wissen – und forderte nun die Untersuchungsergebnisse der Wasser- und Luft-Proben an.

Stadtchef Müller: "Haben das Recht"
SP-Bürgermeister Bernhard Müller machte Druck: "Aufgrund des Umwelt-Informationsgesetzes haben wir das Recht, diese Daten einzusehen." Ein entsprechendes Schreiben liegt bereits im Ministerium.

Stadtchef Müller weiter: "Sollten die Ergebnisse der Untersuchung nicht bald auf dem Tisch liegen, werden wir vor Ort eigene Wasserproben ziehen!"

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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