26.11.2020 13:00 |

Ski nordisch

Zum Weltcup-Auftakt vereint im hohen Norden

In Finnland vereint: Vier Salzburger Damen und drei Herren im nordischen Lager starten am Wochenende ins Ungewisse. Corona bestimmt die Saison mit. In der Vorbereitung etwa schon bei Langlauf-Ass Teresa Stadlober: die Radstädterin sagte einen geplanten Zwischenstopp zu Hause nach dem Camp in Muonio ab und und blieb in Finnland.

Nach den Skispringern vergangene Woche in Wisla (Pol) starten die weiteren nordischen Abteilungen im hohen Norden in die neue, ungewisse Weltcup-Saison. In der man nur von Woche zu Woche denken sollte. Das haben die ÖSV-Skispringer erfahren müssen, die coronabedingt in Ruka nur mit einem B-Team antreten können. Weil Cheftrainer Andi Widhölzl, Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald positiv getestet wurden, muss das gesamte A-Team mit den negativ getesteten Salzburgern Stefan Kraft, Daniel Huber und Jan Hörl zu Hause bleiben.

Schauplätze Kontiolahti und Ruka
In Finnland vereint sind an diesem Wochenende die Biathleten in Kontiolahti sowie Langläufer und Kombinierer (mit den Skispringern) in Ruka. Die „Krone“ analysierte Salzburgs Start-Chancen:

Biathlon: Das elfköpfige ÖSV-Aufgebot ist dank Simon Eder, Julian Eberhard sowie Katharina Innerhofer, Julia Schwaiger und Christina Rieder mit fünf SLSV-Athleten gespickt. Los geht es am Samstag mit dem Einzelwettkampf der Herren, bei dem immerhin 4500 Fans erlaubt sind. Für Herren-Chef Groß steht fest: „Die dreiwöchige Trainingsphase in Obertilliach konnten wir gut nutzen. Mit Simon Eder, Felix Leitner und Patrick Jakob blieben bei einem Testwettkampf gleich drei Athleten am Schießplatz fehlerlos. Konditionell befinden wir uns auf gutem Niveau.“

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Ich bin sicher noch nicht in Topform, freue mich aber, dass es losgeht.“

Langlauf-Ass Teresa Stadlober vorm Weltcup-Auftakt im finnischen Ruka

Langlauf: Seit Sonntag in Ruka ist Teresa Stadlober. Die Radstädterin reiste direkt vom fast dreiwöchigen Trainingscamp in Muonio weiter zum Weltcup-Auftaktort. Ein geplanter Zwischenstopp daheim wurde gestrichen. Denn ihre Eltern Roswitha und Alois Stadlober hatten sich mit Corona angesteckt. Sie sind mittlerweile genesen. Aber Teresa wollte nichts riskieren. Eine Corona-Infektion in der WM-Saison könnte gravierende Auswirkungen haben. Die 27-Jährige blieb bis jetzt gesund. „Ich bin sicher noch nicht in Topform, freue mich aber, dass es losgeht.“

Comeback für Mario Seidl
Nordische Kombination: Salzburgs Farben in Ruka hält Mario Seidl hoch. Vom 27-jährigen Pongauer darf man bei den drei Einzelkonkurrenzen ab Freitag beim Comeback nach dem Kreuzbandriss 2019 aber keine Wunderdinge erwarten.

Herbert Struber
Herbert Struber
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