Kampfbetontes Derby

Kapfenberg geht gegen UBSC Graz als Sieger vom Platz

Steiermark
27.10.2010 09:59
Die Grazer "Himmelsstürmer" sind gestoppt worden: Drei Siege in der Meisterschaft, einer im Cup - aber am Dienstag, in der fünften Runde der Basketball-Bundesliga, hat der Lauf von UBSC ein Ende gefunden. Kapfenberg gewann ein kampfbetontes Derby mit 67:56. Fürstenfeld holte sich den "Thriller" von Wels 93:92 - Dennis Carr blieb von der Freiwurflinie nach zwei Verlängerungen eiskalt.

Drei Siege bislang in der Meisterschaft, am Montagabend bekam UBSC noch zusätzlich einen Vitaminstoß serviert. Die Cup-Auslosung bescherte fürs Viertelfinale auswärts Zweitligist Mattersburg (mit dem früheren "Mister Kapfenberg" Mike Coffin als Coach). "Keine Respektlosigkeit, aber da müssen wir einfach drüber", so Graz-Manager Michael Fuchs.

Der Weg ins Cup-Final-Four scheint frei, zumal es sogar im (miesen) UBSC-Vorjahr einen Sieg im Burgenland bei den "Rocks" gab. Noch Zukunftsmusik - die Realität passierte am Dienstag am Parkett. Und da begann's für die Hausherren mit einem rabenschwarzen ersten Viertel. Nach sieben Minuten stand's 19:4 für Kapfenberg! Das "Bulls"-Duo Horace und Gordon war "on fire", und von der Kapfenberg-Defense wurde der Korb "vernagelt". Doch mit viel Kampf machte UBSC Punkt um Punkt gut. Und ging, auch "dank" Coach Schrittwieser ("Das muss ich auf meine Kappe nehmen"), der wegen Schiri-Kritik ein technisches Foul kassierte, nur mit einem 30:36 in die Pause.

"Kapfenberg hat uns kalt erwischt"
Die "Refs" hatten wahrlich keinen guten Tag, auch UBSCs Pit Stahl kassierte wenig später ein "Technisches", auch wegen (berechtigter) Kritik. Bis auf drei Punkte arbeiteten sich die Grazer heran, aber im Schlussabschnitt agierten Kügerl und Co. abgebrühter, verwerteten ihre Chancen eiskalt zum 67:56-Sieg. "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, und uns durch Einflüsse von außen den Rhythmus nehmen lassen", sah's der "Bulls"-Coach nachher. "Kapfenberg hat uns kalt erwischt", gestand Pit Stahl ein.

Fürstenfeld: Krimi-Drama und Nervenschlacht
Die "Panther" lieferten sich in Wels mit den Hausherren bis in die zweite Verlängerung ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der dann Dennis Carr mit drei verwandelten Freiwürfen (die Uhr war schon abgelaufen) den Fürstenfeld-Sieg rettete - 93:92! Manager Sommer: "Wahnsinn, so was hab ich noch nie erlebt."

von Sigi Endthaler, "Steirerkrone"
Bild: Ricardo

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