Grazer ganz oben

Sturms erstes Hoch auf einem Weg der kleinen Schritte

Steiermark
26.10.2010 11:27
Zuletzt hat Sturm nach einem 3:1 in Kärnten von Platz eins der Bundesliga-Tabelle gelacht - das war am 9. August 2009. Insgesamt 44 Spieltage später war es wieder so weit - die Grazer führen die Tabelle an, obwohl man (wie damals) sogar ein Spiel weniger ausgetragen hat. Im Vorjahr war schon in der die Runde darauf das "Gelbe" wieder weg - wie läuft's heuer?

Keiner hat so viel Routine wie er, keiner im Kader kennt das Gefühl, ganz oben in der Tabelle zu stehen, besser als Mario Haas. Darum verwundert es auch nicht, wenn Sturms Evergreen das "Hochgefühl" total nüchtern analysiert und alle, die möglicherweise anders denken könnten, gleich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

"Sturm bietet guten Fußball"
"Wir haben noch nichts erreicht, dürfen auch weiterhin nur von Spiel zu Spiel denken. Andererseits: Diesen Tabellenplatz haben wir uns erarbeitet, der ist uns ja nicht in den Schoß gefallen - es ist eine Bestätigung für unseren Weg der kleinen Schritte", sagt Sturms Rekordmann, der aber auch einen ganz wichtigen Aspekt anspricht: "Die Pole-Position beweist auch, dass wir guten Fußball bieten, dass es sich lohnt, ins Stadion zu gehen - denn bei uns wird etwas geboten."

Dass Jüngere mit der neuen Situation nicht richtig umgehen könnten, diese Angst hat Haas nicht. "Die wissen ganz genau, worum es geht." Das unterstreicht auch Christian Klem, der gegen Kapfenberg mit zwei Torvorlagen glänzte: "Platz eins beflügelt uns zusätzlich. Jetzt wollen wir ihn nicht gleich wieder abgeben."

"Platz eins so lang wie möglich verteidigen"
Imre Szabics, der vor Jahren mit Stuttgart letztmals Leader war: "Eine schöne Situation, die wir so lang wie möglich verteidigen wollen. Aber wir bleiben am Boden, unser Ziel bleibt ein Top-3-Platz."

Auch Andi Hölzl bläst ins gleiche Horn: "Platz eins ist schön und zeigt, dass wir am richtigen Weg sind, aber es besteht kein Grund zum Abheben." Und Christian Gratzei meint: "Es spornt uns an, nun wollen wir Platz eins gegen Innsbruck unbedingt verteidigen."

von Richard Kallinger und Burghard Enzinger, "Steirerkrone"

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