
Grete Gruber (Jahrgang 1949) war die erste der mittlerweile 25 weiblichen Gemeindeoberhäupter in der Steiermark an der Spitze einer Bezirksstadt. 2005 konnte sie für die Sozialdemokraten die Mehrheit in der 9.500 Einwohner-Stadt an der oberen Mur auf 68 Prozent ausbauen, beim kommunalen Wahlgang im Frühjahr dieses Jahres musste sie jedoch wieder sechs Prozentpunkte abgegeben. Die Rückzugsentscheidung habe damit aber nichts zu tun und sei rein persönlicher Natur, "weil die Zeit reif ist, das Amt in jüngere Hände zu legen - noch bevor man dazu aufgefordert wird".
Fast nur positive Erinnnerungen
Sie gehe ohne Groll und mit fast ausschließlich positiven Erinnerungen. Die "dunkle Seite der Politik" habe sie nur einmal richtig Anfang 2009 erlebt, als "eine ganze Stadt durch eine Falschmeldung über Pläne zu einem Erstaufnahmezentrum in Geiselhaft genommen wurde". Es sei nun aber Zeit, sich mehr der Familie zu widmen. Ein politischer Mensch mit sozialem Engagement wolle sie bleiben - eine Mitarbeit im örtlichen Vinzi-Markt sowie im Museum der Stadt sei vorgesehen. Aus der Tagespolitik werde sie sich aber heraushalten, so Gruber.










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