Helmut H. aus Salzburg-Aiglhof hatte es im April erwischt: "Über mir leuchtete die Tempo-Beschränkung, daneben das Lkw-Symbol mit über 3,5 Tonnen und ein Abbiegepfeil. Also dachte ich, das gilt nicht für Pkw." Tat es aber: Der Salzburger wurde geblitzt, er war 33 Stundenkilometer zu schnell unterwegs und sollte 150 Euro Strafe blechen.
"Anzeigen täuschend und irreführend"
Das wollte der Pensionist so nicht stehen lassen. Er legte über seine Anwältin Einspruch bei der Bezirkshauptmannschaft Hallein ein. Begründung: "Diese Anzeigen sind täuschend und irreführend." Die Behörde schmetterte den Einspruch zurück, reduzierte zumindest aber die Strafe auf 90 Euro. "Unter der Bagatellgrenze, da steigt auch die Rechtsschutzversicherung aus", sagt H. "Aber das war es mir wert."
von Max Grill, Kronen Zeitung
Symbolbild








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