Granate als Souvenir

16-jähriger Kuchler lagerte Kriegsrelikt ein Jahr im Zimmer

Salzburg
23.10.2010 13:37
Eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg hat ein 16-jähriger Jugendlicher aus Kuchl (Tennengau) als "Erinnerungsstück" an einen Urlaub in Frankreich in seine Heimat mitgenommen. Der Vater fand das Kriegsrelikt am Freitag beim Aufräumen im Zimmer seines Sohnes und alarmierte die Polizei.

Bei der ersten mündlichen Befragung gab der Kuchler an, dass seine Familie im Jahr 2009 während eines Urlaubs auf der Halbinsel Normandie einen Kriegsschauplatz des Zweiten Weltkriegs besichtigt hatte. Dort sei man am Strand auf die Granate gestoßen. Man habe sie fotografiert, aber liegen gelassen.

In "Nacht-und-Nebel-Aktion" eingepackt
In einer "Nacht-und-Nebel-Aktion" habe der Sohn ohne das Wissen seiner Eltern den Sprengsatz an sich genommen und am Ende des Urlaubes nach Hause mitgebracht. Seit etwa einem Jahr befand sich das Kriegsrelikt im Zimmer des Sohnes.

Der Entminungsdienst stellte die Granate, an der kein Zünder mehr vorhanden war, zur ordnungsgemäßen Entsorgung sicher. Nach Abschluss der Erhebungen wird laut Polizei Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Salzburg eingebracht.

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