04.11.2020 16:15 |

Wie Hillary Clinton

Biden bei absoluter Stimmenzahl weit vor Trump

Und wieder hat der demokratische Kandidat bei einer US-Präsidentenwahl - alle aktuellen Infos finden Sie hier - in einem Punkt deutlich die Nase vorn: Wie schon die Kandidatin vor vier Jahren, Hillary Clinton, hat auch der Demokrat Joe Biden nach vorläufigen Ergebnissen landesweit gut 2,6 Millionen Stimmen mehr erhalten als Amtsinhaber Donald Trump. Diese absolute Zahl der Stimmen ist aber in den USA nicht entscheidend für das von den Mehrheiten der Einzelstaaten bestimmte Rennen um das Weiße Haus.

Nach Erhebungen der Nachrichtenagentur AP und anderer Medien entfielen bis Mittwochnachmittag (MEZ) mindestens 68,9 Millionen Stimmen auf Biden und 66,3 Millionen auf Trump. Die Auszählung der Stimmen dauert allerdings weiter an - das Rennen ums Weiße Haus droht zu einer Hängepartie mit juristischen Folgen zu werden.

Der Leiter des Statistik-Portals „FiveThirtyEight“, Nate Silver, äußerte auf Twitter die Erwartung, dass Biden auch die bisherige Höchstzahl von absoluten Stimmen bei einer US-Präsidentschaftswahl übertreffen wird. Diesen bisher höchsten Wert erzielte Barack Obama bei seiner ersten Wahl 2008 mit rund 69,5 Millionen Stimmen.

Bereits vor der Wahl am Dienstag machten mehr als 100 Millionen Wähler von unterschiedlichen Möglichkeiten Gebrauch, ihre Stimme vorzeitig abzugeben. Ein Grund war vermutlich - angesichts der raschen Ausbreitung der Corona-Pandemie - die Angst vor der Infektionsgefahr bei persönlicher Stimmabgabe.

Nach Erhebungen der AP dürfte die Wahlbeteiligung voraussichtlich klar höher sein als vor vier Jahren. Damals nahmen 139 Millionen Bürgerinnen und Bürger an der Wahl teil. Deutlich höhere Wahlbeteiligungen wurden unter anderem aus Florida, North Carolina, Georgia und Texas gemeldet.

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