Zwölf, neun, zehn und zwölf Monate Haft – das sind die "Ergebnisse" bisheriger Prozesse des noch jungen Unterländers. Erst Ende November des Vorjahres wurde er vorerst zum letzten Mal entlassen. Der 20-Jährige ist das "schwerste" Kaliber eines Sextetts, das am Dienstag auf der Anklagebank in Innsbruck saß. Ein Kumpel, ebenfalls 20, stand aber nur wenig nach – und so fassten diese beiden saftige Haftstrafen aus.
Mehrere Einbrüche, Autos demoliert
Heuer im Frühjahr hatten die beiden, gemeinsam mit zwei anderen Kumpels, wieder einmal nicht gewusst, wie die Zeit legal zu verbringen. Der 20-jährige Hauptangeklagte chauffierte das Quartett zu einer Trafik in Jenbach, wo unzählige Stangen Zigaretten gestohlen wurden. Danach ging es ins Zillertal, zu einem Café in Schlitters, in das auch eingebrochen wurde.
Anschließend fuhr man noch einmal zur Trafik, um weitere Zigaretten zu holen. "Das Auto war bis oben voll", erzählte der Angeklagte am Dienstag vor Gericht. An zwei anderen Abenden nahm man unbefugt Autos in Betrieb, drehte Spritztouren und demolierte die Wagen dabei schwer. Wieder ein anderes Mal wurden Kennzeichen gestohlen, oder in ein Café in Reith im Alpbachtal eingebrochen – immer in unterschiedlichen "Besetzungen".
Haft- und Geldstrafen
Am Dienstag gab's die Rechnung dafür: Die beiden Erstangeklagten kassierten drei und zweieinhalb Jahre Haft. Die anderen, "kleineren Fische" kamen mit bedingten Gefängnissstrafen davon. Allerdings wurden alle zur Zahlung von Geldstrafen verurteilt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.








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