27.10.2020 11:27 |

Im Wert von 50 Mio. $

Flugbegleiter schmuggelten gestohlene iPhones & Co

Aktive und ehemalige Mitarbeiter der russischen Fluggesellschaft Aeroflot sollen dabei geholfen haben, gestohlene elektronische Geräte im Wert von 50 Millionen US-Dollar aus den USA nach Russland zu schmuggeln. Zu den Geräten gehörten iPhones, iPads und Apple Watches. Zehn Personen wurden vom US-Justizministerium angeklagt.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Sie werden nach einer Untersuchung von FBI, der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde, der New Yorker Polizei und anderen Behörden beschuldigt, „Mitglieder eines internationalen Schmugglerrings zu sein, der ein Netzwerk von Betreibern hier und in Russland benutzte, um die US-Exportgesetze und -bestimmungen zu umgehen“, so US-Staatsanwalt Seth DuCharme in einer Erklärung des Justizministeriums.

Demnach sollen die zehn Personen gestohlene elektronische Geräte mithilfe von ehemaligen und derzeitigen Mitarbeitern der russischen Fluggesellschaft Aeroflot außer Landes geschmuggelt haben. Auf die Spur sei man ihnen gekommen, als bei der Durchsuchung des Gepäcks von Besatzungsmitgliedern elektronische Geräte gefunden wurden , von denen „viele“ als gestohlen gemeldet waren.

Gelegentlich schmuggelten die Angeklagten die Geräte  auch selbst. In einem Fall sollen neun Koffer mit 235 Apple-Produkten im geschätzten Wert von etwa 250.000 Dollar geschmuggelt worden sein.

Acht der zehn angeklagten Personen wurden verhaftet, zwei Personen gelten noch als flüchtig. Das US-Außenministerium entzog im Zusammenhang mit den Anschuldigungen zudem 113 Visa von Aeroflot-Mitarbeitern.

 krone.at
krone.at
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?



Vorteilswelt

Alle Magazine der Kronen Zeitung