Die üblichen Panoramatafeln, auf denen das Skigebiet grafisch aufgemalt ist, werden zwar nicht abmontiert, aber um das 900.000-Euro-System ergänzt. "Der Gast von heute will in Echtzeit Information, Unterhaltung und Orientierung", glaubt Bergbahn-Vorstand Josef Burger. 31 Portale zu je drei LCD-Bildschirmen sorgen an 15 Einstiegsstellen und 16 anderen "Brennpunkten" für totale Information.
Vorteil der LCD-Technik: Sogar bei Sonneneinstrahlung sollen die Schriften und Bilder gut erkennbar sein. Um die Bildschirme gegen Wetterextreme zu wappnen, wurden sie in Gehäuse verpackt. Das System soll auch bei akuten Gefahren informieren: "Wenn ein Wettersturz droht, können wir damit bis zu 30.000 Gäste in kürzester Zeit erreichen", nennt Bergbahn-Vorstand Georg Hechenberger ein Beispiel. Der Großteil der digitalen Botschaften ist weniger dramatisch: Es geht um die Schneesituation, Einkehrmöglichkeiten, Veranstaltungen oder aktuelle Tipps.
Bald Nachahmer?
Burger ist überzeugt, dass die "Weltneuheit", die mit der Firma feratel verwirklicht wurde, bald Nachahmer finden wird. Dies bestätigt feratel-Vorstand Markus Schröcksnadel: "Wir sind bereits mit anderen Skigebieten in Kontakt."
Werden Skifahrer durch viele Bildschirme nicht eher genervt als informiert? Hechenberger: "Befragungen haben uns klar gezeigt, dass Zusatzinfo gewünscht ist, vor allem zur Orientierung."
von Andreas Moser, Tiroler Krone










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