Ein 57-jähriger Serbe soll bei einem schweren Raub auf den Innsbrucker Familiamarkt 1989 das bestimmende Element gewesen sein. Diesen Anschein erwecken die gesammelten Aussageprotokolle des Verfahrens.
Der Angeklagte ist der Vater des damaligen Pistolenräubers. Die Familie des Sohnes arbeitete als Putzpersonal in dem Familiamarkt. Das am Freitag angeklagte Familienoberhaupt soll laut Anklage den Plan ausgeheckt haben. "Was mein Vater sagte, war Gesetz", sagte der Sohn im Polizeiprotokoll. Stimmt nicht, meinte der Beschuldigte vor Richterin Verena Offer. Er will damit nichts zu tun gehabt haben.
Der Vater lenkte jedoch eindeutig den Fluchtwagen und stellte dem Sohn auch ein Schweißgerät zur Verfügung, um den großen Safe zu knacken. Auf den Beschuldigten wartet einen lange Haftstrafe. Der Prozess wurde vertagt.
Kronen Zeitung










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