Das war Rettung im letzten Augenblick - kurz nach 22 Uhr war im Haus von Gisela und Johann S. aus Unterhenndorf ein Brand ausgebrochen. In der Küche loderten die Flammen, dunkler Qualm breitete sich lebensbedrohlich in den Räumen aus. Doch die Besitzer bemerkten davon nichts, sie schliefen tief und fest.
"Barry zog hektisch an meinem Ärmel"
Nur ihr Berner Sennenhund war hellwach. Der erst acht Monate alte Vierbeiner des Paares witterte sofort die Gefahr – und schlug an, so laut er konnte, bis sein "Frauerl" aus ihren Träumen gerissen wurde. "Barry stand neben dem Bett, bellte und zog hektisch an meinem Ärmel", schildert Gisela S. gegenüber der "Krone".
Rasch war ihr klar, dass etwas Furchtbares passiert sein musste. "Ich sah überall nur noch dichten Rauch", erinnerte sie sich mit Schrecken. Die 74-Jährige weckte schließlich ihren Mann (77), holte den Feuerlöscher und eilte in die Küche.
Enormer Schaden nicht versichert
Für "Barry" gab es nach dem Einsatz ein dickes Lob. Gisela S. musste sich indes von der Feuerwehr eine Rüge gefallen lassen: "Die Frau hat sich leichtfertig in Gefahr gebracht." Brandursache: Kurzschluss im Dunstabzug. Der enorme Schaden ist nicht versichert.
von Karl Grammer und Christian Schulter, Kronen Zeitung









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