"Der Polizei sind keine Personen- oder Sachschäden durch Unfälle in diesem Bereich bekannt", berichtet Günter Koinegg von der Polizeiinspektion Gleinstätten. Zwar ließe sich laut dem Beamten bei manchem Autofahrer Unsicherheit beobachten, was aber auch dazu führe, dass die Geschwindigkeit reduziert werde.
Bürgermeister: "Wir sind sehr zufrieden"
Auch beim KfV sieht man den geteilten Raum ungeteilt positiv: "Die Durchschnittsgeschwindigkeit konnte von 42 auf 37,5 km/h gesenkt werden", resümiert Dieter Krainz. Laut Polizeimessung fanden sich unter 6.000 Fahrzeugen an einem Tag nur zehn Ausreißer, die mit über 50 km/h unterwegs waren. Auch im Gemeindeamt fällt das Resümee positiv aus: "Wir sind sehr zufrieden", bilanziert der Bürgermeister der rund 1.500-Einwohner-Gemeinde den Start des Projekts. Durch die gute Einbindung der Bürger von Beginn an sehe man sich auch mit so gut wie keinen Anfragen konfrontiert. "Einzig Ortsunkundige müssen sich erst orientieren", erklärt das Gemeindeoberhaupt.
Interessierte Blicke aus Kommunen
Interesse gibt es nicht nur in Graz, wo demnächst ein Projekt starten soll. Auch Kommunen außerhalb der steirischen Landesgrenzen werfen bereits interessierte Blicke nach Gleinstätten.
Lediglich Rechtsregel und Vertrauensgrundsatz
"Shared Space" kommt ohne Verkehrsschilder und Markierungen aus, einzig Rechtsregel und der Vertrauensgrundsatz finden Anwendung. Fußgänger und Fahrzeuglenker sind in diesem Raum gleichberechtigt. Aufgrund einer veränderten Straßenbauweise soll bei Autofahrern eine Geschwindigkeitsreduktion erreicht werden.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.