Dramatische Rettung

Gast im Vomperloch abgestürzt: nach Stunden geborgen

Tirol
13.10.2010 11:51
Riesenglück hatte ein deutscher Urlauber, der im Gebiet des Vomperloch am Dienstag bei einer Wanderung acht Meter in ein ausgetrocknetes Bachbett abgestürzt war. Der Münchner konnte trotz schlechtem Handynetz einen Notruf absetzen. Bis ihn Bergretter fanden, war die Sicht dann allerdings so schlecht, dass eine Taubergung unmöglich war. Bis Mittwoch harrten die Retter bei offenem Feuer bei dem Mann aus, ehe dann ein 2. Bergungsversuch bei Tagesanbruch erfolgreich war.

Bei dem Sturz von dem Wandersteig zog sich der Bayer schwere Verletzungen an Kopf und Unterschenkel zu. Den Notruf habe er in mehreren Versuchen absetzen können, berichtete die Bergrettung. Immer wieder sei das Netz zusammengebrochen.

In den Abendstunden entdeckten Bergretter dann den Verunglückten in der Nähe der Stierschlagklamm. Eine Bergung auf einer Trage sei wegen der schmalen Wandersteige unmöglich gewesen. Aus München sei daher ein nachtflugtauglicher Helikopter angefordert worden, der seinen Einsatz dann aber wegen schlechter Sicht abbrechen habe müssen.

Erst ein Tiroler Notarzthubschrauber konnte den Mann dann am Mittwoch ins Bezirkskrankenhaus Schwaz fliegen, wo er stationär aufgenommen wurde.

Symbolbild

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