Kaufleute alarmiert

Spielhölle und Sex-Lokale statt Bäcker, Friseur & Co.

Wien
08.10.2010 16:36
Nahversorger sperren zu, in die leeren Geschäfte ziehen immer häufiger Spielhöllen, Rotlicht-Lokale und 1-Euro-Shops ein. Das stört nicht nur viele Anrainer, auch 90 Prozent der ansässigen Kaufleute sehen darin ein ernsthaftes Problem. Das geht aus einer Umfrage der Gfk Austria unter 2.300 Wiener Betrieben hervor.

Besonders negativ sehen diese Entwicklung die Befragten in Ottakring, Hernals, Brigittenau und Josefstadt. "In der inneren Hernalser Hauptstraße haben sich in fünf Jahren genau zwei neue Betriebe angesiedelt. Ein Rotlicht-Lokal und ein Swingerklub", so Betroffene.

Mehr Einsatz vom Bezirk wünschen sich auch Kaufleute in der Alser Straße und in der Josefstädter Straße. VP-Stadträtin Isabella Leeb kritisiert, dass die Nahversorger-Förderung seit 2003 um die Hälfte gekürzt worden sei. Die Wirtschaftsagentur widerspricht. Beträge wurden umgeschichtet, es gebe neue Initiativen. Das Problem seien oft die Hausherren, "wen die einmieten lassen, können wir nicht steuern".

von Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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