Schlimmer Verdacht:

Zuviel „Schnee“ am Attersee: Wirt sitzt in U-Haft

Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein – rund um den Attersee sollen Gastronomen dabei aber mitgeholfen haben. Und zwar mit Kokain. Ein Verdächtiger sitzt seit der Vorwoche in Wels in Untersuchungshaft.

Zuviel „Schnee“ am Attersee: Nachdem bereits ein kalabresischer Linzer Pizza-Wirt – nicht rechtskräftig – wegen Kokainhandels zu 18 Monaten Haft, davon sechs scharf – verurteilt worden ist, muss nun der nächste Gastronom vor der Justiz zittern. In der Vorwoche hieß es einem noblen Betrieb am Attersee für den Wirt, „Die Flossen hoch!“. Denn der Gastwirt soll in seinem Lokal seit längerem mit Kokain gehandelt und dabei relativ große Mengen umgesetzt haben. Gerüchten zufolge soll es sich um eineinhalb Kilo bester Andenware gehandelt haben.

Behörden mauern
Ob das stimmt, ist nicht bekannt, denn Exekutive und Justiz halten in diesem Fall bisher selten dicht.

Ein Naserl, ein Glaserl . . .
Das wird jene Konsumenten freuen, die gerne ein „Naserl“ gezogen haben und nun noch eine Atempause genießen können, bevor auch ihnen nur noch gesiebte Luft zur Verfügung steht.

Auch Unternehmer unter Verdacht
Brisant: So sollen gleich mehrere bekannte Attersee-Gastronomen und regionale Unternehmer in den Drogenskandal verwickelt sein. Das weiße „Marschierpulver“ gilt ja als Lieblingsstoff der High Society, die im Sommer am See abhängt.

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Mittwoch, 28. Oktober 2020
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