29.09.2020 06:15 |

400.000 € Schaden

Rennrad-Coup: Spuren wurden mit Kleber verwischt

Nach dem Doppelschlag einer Profibande in einem Fachgeschäft bei Klagenfurt, die Rennräder im Wert von 400.000 Euro erbeutet hat, fehlt von den Tätern weiterhin jede Spur. Wie jetzt bekannt wurde, hatten es die Diebe nur auf die teuersten Modelle abgesehen. Sie versuchten außerdem, sämtliche Spuren zu verwischen.

„Wir gehen bei den beiden Einbrüchen in das Rennradgeschäft von Auftragscoups aus“, so ein Ermittler gegenüber der „Krone“. Im ersten Fall Mitte August wurden 40 Räder mitgenommen, im zweiten Fall Mitte September dann nochmals 30. Bei beiden Coups suchten sich die Täter nur die teuersten Modelle aus. „Alle Rennräder unter einem Verkaufswert von 6000 Euro ließen sie einfach stehen“, erklärt der Beamte weiter.

Deshalb gehen die Kripo-Ermittler auch davon aus, dass die Täter den Laden zuvor genauestens ausspioniert haben: „Sie wussten genau, was sie zu tun hatten.“ Um ins Innere des Geschäftes zu gelangen, brachen die Täter einmal das Türschloss auf, im zweiten Fall schlugen sie eine Scheibe ein, weil das Zylinderschlossabdrehen nicht mehr klappte.

Um ja keine Spuren zu hinterlassen, die zur Ausforschung führen könnten, versprühten die Kriminellen eine laut Polizeiermittlern bis dato noch unbekannte klebrige Substanz im Geschäft. „Deshalb konnten wir auch keine Fingerabdrücke oder DNA-Spuren finden “, ärgert sich der Beamte. Die Ermittlungen sind noch im Laufen.

Hannes Wallner
Hannes Wallner
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