Am Stubaier Gletscher seien in diesem Jahr etwas über zehn Millionen Euro, am Hintertux Gletscher etwas über acht Millionen Euro investiert worden. In Hintertux sind bereits seit Ende September alle Pisten im Vollbetrieb, betonte Matthias Dengg. "Im Kaunertal waren es rund 1,5 Millionen Euro", sagte Stefan Richter. Das Geld sei vor allem in den Ausbau der Beschneiung und grundlegende Instandhaltungen geflossen. Ebenso bei den Pitztaler Gletscherbahnen: "Wir haben in etwa fünf Millionen in die Hand genommen", sagte Willi Krüger.
Die fünf Unternehmen bilden laut Falkner eine zentrale Säule der heimischen Tourismuswirtschaft: "Insgesamt beschäftigen wir während der Wintersaison 1.130 Mitarbeiter". Davon seien in etwa 70 Prozent Ganzjahresstellen. Auch die Investitionen würden vorwiegend heimischen Firmen zugutekommen.
Werbetouren in Osteuropa
Osteuropäische Kunden will die Marketingallianz zwischen Kaunertaler-, Pitztaler-, Stubaier- und Hintertuxer-Gletscher sowie Sölden künftig vermehrt ansprechen. Dafür habe man Werbetouren in Krakau, Warschau, Prag, Sofia, Bukarest und Belgrad absolviert, berichtete Krüger von den Pitztaler Gletscherbahnen: "Zusätzlich sind wir auf diesen Märkten mit Wirtschaftskooperationen präsent".
Vor allem über den Sport-Einzelhandel werde nach Kunden auf diese Weise gezielt geangelt. Unter anderem bestünden Kooperationen mit Sportgruppen in Polen und Tschechien. "Diese Präsenz schafft bei den Endkunden einen Erinnerungswert", argumentierte Krüger.
Andere Ferienreglungen
Der Gletscherskilauf genieße in den osteuropäischen Ländern hohes Ansehen. Ein positiver Effekt bei Gästen aus diesen Märkten sei, dass sie durch andere Ferienreglungen die Gebiete in jenen Zeiten verstärkt besuchen, in denen die klassischen Märkte wie Deutschland nachlassen. Besonders im Herbst, im Jänner oder im späten Frühjahr sei die Nachfrage in diesem Bereich am größten.









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