Marsch-Tempo

Philippinen: Wer Hymne falsch singt, muss ins Gefängnis

Ausland
05.10.2010 09:28
Wer die Nationalhymne nicht vernünftig singt, muss auf den Philippinen (in der Bildmitte Präsident Benigno Aquino III) künftig mit einer Gefängnisstrafe rechnen. Das Repräsentantenhaus hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet und die Bürger des Landes damit verblüfft. "Lupang Hinirang (auserkorenes Land) sollte im Tempo eines Marsches gesungen werden", befahlen die Parlamentarier und gaben den genauen Takt vor.

Wer bei den Tönen daneben liegt oder nicht mit genügend Inbrunst singt, muss auch mit einer Strafe rechnen: 100.000 Pesos - rund 1.700 Euro - Geldstrafe oder zwei Jahre Gefängnis. 

"Das ist in Ordnung, ich finde auch, dass wir Respekt zeigen müssen, wenn wir die Hymne singen", findet beispielsweise der Hotelangestellte Mario Damontes. Die Gesetzesvorlage muss noch durch die zweite Parlamentskammer, den Senat.

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