Notaufstieg

Unfall bei Tieftauchübung im Attersee

Beim Tieftauchkurs im Attersee in Oberösterreich bekam eine 55-jährige Schülerin aus Rohr im Kremstal in 23 Metern Tiefe Panik. Mit ihrem Lehrer (34) gelang ein kontrollierter Notaufstieg. Beide Taucher wurden vom Notarzt untersucht, verweigerten aber einen Transport ins Krankenhaus.

Die 55-Jährige führte am Sonntag gegen 11.15 Uhr beim Tauchplatz „Kohlbauernaufsatz“ in Unterach am Attersee gemeinsam mit ihrem 34-jährigen Tauchlehrer aus Pichl bei Wels und zwei weiteren Schülern den bereits zweiten Tauchgang eines Tieftauchkurses im Attersee durch.

Zu wenig Luft
Dabei bekam sie in einer Tiefe von 23 Metern plötzlich das Gefühl, nicht mehr ausreichend Luft zu bekommen, und begann viel zu schnell zu atmen. In weiterer Folge konnte sie die Atmung nicht mehr kontrollieren und wollte unbedingt aus dem Wasser. Gemeinsam mit ihrem Tauchlehrer führte sie daher einen kontrollierten Notaufstieg durch.

Kein Dekompressionsstopp
Aufgrund der geringen Tauchtiefe und der kurzen Tauchdauer wurde bei diesem kein Dekompressionsstopp bzw. kein Sicherheitsstopp durchgeführt. Die Frau wurde nach dem Notaufstieg von Einsatzkräften des Roten Kreuzes und in weiterer Folge vom Notarzt des Rettungshubschraubers C6 versorgt. Weitere Hilfe sowie einen Transport in ein Krankenhaus lehnte sie ab.

 OÖ-Krone
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Freitag, 30. Oktober 2020
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