Hunde gestorben

Tierquälerei in Salzburg-Aigen: kein Gift gefunden

Salzburg
02.10.2010 18:30
Nachdem bekannt geworden ist, dass in Aigen mehrere Hunde vergiftet worden sein sollen, ist die Polizei jetzt zu einem Lokalaugenschein ausgerückt. Tatsächlich wurde an mehreren Stellen ein weißes Pulver sichergestellt. Allerdings handelt es sich nicht um Gift, wie eine vorläufige kriminaltechnische Analyse ergab.

Die Hundebesitzer in Aigen sind in größter Sorge: Bereits im Mai verstarb ein Golden Retriever, nachdem er ein unbekanntes weißes Pulver aufgeleckt hatte. Im August konnte ein Tier in letzter Sekunde gerettet werden und vor knapp zwei Wochen erwischte es schließlich noch einen Labrador, der glücklicherweise überlebte.

Polizei-Streife hält Augen auf
Die unbekannte Substanz wurde nahe der Volksschule Abfalter, beim Preuschenpark sowie hinter der Hundewiese in Aigen verstreut. Eine Probe, die eine der Hundebesitzerinnen eingesammelt hat, wird derzeit an der Gerichtsmedizin in Salzburg untersucht.

Die Polizei stellte ebenfalls einen Teil der Substanz sicher. Eine vorläufige Analyse ergab, dass es sich nicht um Gift handelt. Zur Sicherheit patrouilliert aber sofort eine Streife regelmäßig in der betroffenen Gegend. Neue Vergiftungsfälle sind nicht bekannt geworden. Die Anrainer sind alarmiert und lassen ihre Vierbeiner keinesfalls frei laufen.

Kronen Zeitung

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