Der St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock zum Beispiel hat nur positive Erfahrungen: "Ein paar Jugendliche ließen wir die Tennishalle, die sie angesprüht hatten, reinigen. Seit damals wurde dort nie wieder etwas beschmiert. Dazu braucht es aber auch großzügige Richter."
Und großzügige Gemeindechefs. Nicht jeder Bürgermeister will nämlich die Verantwortung auf sich nehmen: "Wenn denen etwas passiert, wären wir verantwortlich", erklärt einer.
Positive Erfahrungen in Hermagor und Pörtschach
In vielen Gemeinden sieht man dennoch Vorteile. Amtsleiter Kurt Thelesklaf aus Hermagor: "Jugendliche, die im Sammelzentrum gearbeitet haben, sind meines Wissens nie mehr negativ aufgefallen." In Pörtschach waren Jugendliche in den Parkanlagen beschäftigt. "Arbeitsbeginn war fünf Uhr früh; es gab keine Probleme", erinnert man sich dort.
Im Magistrat Villach ist so ein außergerichtlicher Tatausgleich unbekannt. Dafür gehen in Klagenfurt immer wieder straffällige junge Menschen den Mitarbeitern des Stadtgartens bei leichten Arbeiten zur Hand. In Moosburg haben junge Rowdys Bänke gestrichen und Straßen gekehrt. Das wird auch in Wolfsberg als Diversion angeboten.










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