Linzer Zukunftspläne

Impulse für neuen Stadtteil am Schlachthofareal

FP-Stadtvize Markus Hein hatte bereits im Juli im Gespräch mit der „Krone“ darüber begeistert frohlockt: „Das Schlachthof-Areal hätte wirklich Potenzial, eine zweite Landstraße zu werden.“ Gestern wurden nun die Empfehlungen der städtebaulichen Kommission für die Revitalisierung der Fläche auch offiziell vorgestellt.

Vorweg: Bevor der Linzer Schlachthof der Familie Handlbauer nicht abgesiedelt ist, sind all die schönen Pläne und Visionen nichts wert. Doch Insidern zufolge soll es bereits Gespräche gegeben haben und sogar schon mögliche Ersatzflächen definiert worden sein.

Ideen entwickelt
Nicht nur deshalb will FP-Stadtvize Markus Hein aufs Gaspedal drücken. „Das Neuplanungsgebiet muss in zwei Jahren fertig sein und damit es nicht, wie in vergangenen Jahren oftmals in der Stadt, zu einer Filettierung kommt, hat sich die städtebauliche Kommission das Gebiet angesehen und wirklich interessante Ideen entwickelt“, so Hein.

Viel Potenzial
Laut den Experten hat das 36.000 m² große Areal enormes Potenzial. Durch die neue Stadtbahntrasse könnte sich ein lebendiges, dicht bespieltes Zentrum für die Stadterweiterung etablieren. Bahn und Bus inmitten eines Stadtteils mit einem Mix aus Wohnen und Arbeitsplätzen. Hein: „Bisher spielt sich fast alles auf der Landstraße ab, hier hätten wir ein alternatives Angebot dazu.“

Kommission empfiehlt kooperatives Verfahren
Für die weiteren Planungen des Stadtraums zwischen Holzstraße und Mühlkreisautobahn sollen laut städtebaulicher Kommission die jetzigen Grundeigentümer, mögliche Entwickler und Bauherrn sowie die für die Eisenbahntrasse zuständigen Verantwortlichen miteinbezogen werden. Eine Empfehlung, die Hein unterstützt: „Wir werden eine kooperative Vorgehensweise mit allen Beteiligten sicherstellen. Ein gemeinsames Vorgehen ist hierfür unabdingbar.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Dienstag, 27. Oktober 2020
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