Landesschülervertreter

Großer Aufholbedarf bei digitalem Unterricht

Die Pandemie hat im Bildungssystem kaum einen Stein auf den anderen gelassen. Die Landesschülervertretung fordert geschultes Lehrpersonal im digitalen Bereich und eine flexible Unterrichtsgestaltung ein. Gerade bei der Digitalisierung sehen die Jung-Politiker, die selbst die Schulbank drücken, großen Aufholbedarf.

„Corona hat unser Schulsystem vor eine weitere Herausforderung gestellt. Gerade der Schulstart bedeutet für alle Schüler eine Rückkehr unter besonderen Bedingungen. Maske tragen, Abstand halten und eine ordentliche Hygieneetikette werden uns auch im kommenden Schuljahr begleiten, dennoch können wir viele Lehren aus dieser Zeit ziehen.

Geschulte Lehrer
Dabei geht nichts an einem geschulten Lehrpersonal im digitalen Bereich und einer flexiblen Unterrichtsgestaltung vorbei“, sagt Julian Angerer, der die HAK Kirchdorf besucht und bereits zum zweiten Mal das Amt des BMHS-Landesschulsprechers innehat.

Ideen für das Schuljahr
„Wir starten mit unserer ersten Veranstaltung, dem MindUp, im Oktober, um den Schülervertretern trotz der derzeitigen Situation das nötige Know-how und Ideen für ein erfolgreiches Schuljahr mitzugeben“, sagt AHS-Landesschulsprecherin Susanna Öllinger: „In Zeiten wie diesen ist es wichtig, an einem Strang zu ziehen und Meinungen der Schülerschaft miteinzubeziehen. Bereiche wie Digitalisierung haben uns gezeigt, dass noch ein großer Aufholbedarf besteht.“

Mentale Gesundheit
Jérémie Dikebo, Landesschulsprecher für die Berufsschulen, ist das Thema psychisches Wohlbefinden wichtig. „Gegen Mobbing vorzugehen und die mentale Gesundheit der Schüler in den Vordergrund zu stellen, sind zwei meiner zentralen Anliegen. Wir als Landesschülervertretung haben immer ein offenes Ohr für die Schülerschaft.“

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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Mittwoch, 23. September 2020
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