Das neue Album der "Fantastischen Vier" steht endlich in den Plattenläden. Dieses nennt sich schlicht und ergreifend "Viel". Dazu und auch zum Titel der Vorabsingle "Troy" befragten wir Thomas D., der auf Kurztripp nach Wien kam. Plus: So klingt das neue Album - die Tracks in der Einzelkritik!
"Wir haben VIEL Zeit für diese Platte gebraucht
und es steckt VIEL Herzblut darin. Außerdem sind VIELE Hits
drauf", erklärt Thomas D. mit einem Champanger-Glas und in
dementsprechender Laune den neuen Albumtitel. "Und vielleicht
machen wir ja auch einmal eine Japan-Tournee und dann rufen die
Fans automatisch unseren Namen - 'Viel! Viel! Viel!' (Anm. d.
Red.: scheinbar verwechselte Thomas hier japanische und chinesische
Vorurteile)" - jaja, da gab es tatsächlich Champagnerstimmung.
Und auch der Titel der Single "Troy" wird uns von
Thomas D. näher gebracht: "Troy klingt irgendwie runder und
einladender als 'Treu". Das klingt so aua!"
Ein Haus in Vorarlberg
Nach gut fünf Jahren Kreativpause als Band war
es natürlich nicht einfach, wieder ein gemeinsames Projekt
auf die Beine zu stellen. Dafür bedurfte es einer Art "Teambuilding-Camps",
das die vier noch dazu in Österreich aufschlugen: "Einer
Freundin von uns gehört ein Haus in Vorarlberg und dort fanden
wir die Ruhe und Abgeschiedenheit, um uns wieder wieder zusammen
zu schweißen!" Selbstzweifel wurden einfach ausgesessen:
"die ersten drei Tage in Vorarlberg hatte Michi ein bisschen Depressionen.
Da ist er nur am Sofa gesessen und dachte "Oh Gott...". Aber nach
diesen drei Tagen waren wir uns alle einig, dass es funktioniert,
egal was dabei herauskommt."
Wien-Konzert: Alle Hits
Weil die Fantastischen Vier im Herbst ja auch für
ein Konzert nach Österreich kommen (Tickets bekommst du übrigens
online bei Krone.at) haben wir natürlich auch gefragt, was
sich die Fans denn so alles vom Konzert erwarten dürfen.
Und da gibt es gute Nachrichten, denn die Fantas werden nicht
mit alten Hits geizen: "Wir sind keine Band, die konsequent nur
neues Material spielt. Es gibt Songs, die uns schon sehr lange
begleiten und die wir sehr gerne spielen: 'Tag am Meer' oder 'Was
geht' zum Beispiel!"
Das neue Album
Wenn man in "Viel" hineinhört, wird man zunächst
einmal an das vorletzte Album der Fantas, "Lauschgift", erinnert.
Nach einem kurzen Intro startet das Album mit "Bring it back":
die Fantas dürfen sich der Reihe nach vorstellen, darauf
hinweisen, dass man ja nie wirklich weg war und alte Hits zitieren.
Erinnert - auch vom aggressiven Beat her - nicht nur ein wenig
an "Was geht" (auch dieser Song wird hier zitiert). Höhepunkt:
die von den Fantas immer wieder gedisste Sabrina Setlur darf am
Schluss auch noch eine Strophe lang mitmischen.
Es geht flott weiter mit "Geboren" und "Jede Generation",
ehe man das Tempo etwas zurücknimmt. Der nächste wirklich
sofort eingängie Song ist dann leider erst wieder Track Nummer
12 "Ruf die Polizei" (da geht's auch wieder flotter dahin). Den
krönenden Abschluss bildet die erste Single "Troy", die uns
die Fantas in Hochform bringt.
In der Mitte hat das Album leider ein paar Hänger,
die allerdings durch die Highlights am Album wieder aufgefangen
werden. Vielleicht ist "Hänger" auch ein wenig übertrieben,
allerdings übertreiben es die Fantas auf Tracks wie "Sommerregen"
oder "Ewig" ein wenig mit den Chillout-Moods.
Fazit: 7 von 10 fantastisch elastisch gerappten
"Viel-Viel-Viel"-Sprechchören
Das komplette Interview mit
Thomas D. findest du ebenso in der Infobox, wie den Bestell-Link
zu Tickets für das Fanta4-Konzert in Wien.
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