Vom Hohen Sonnblick

Vater und Töchter aus hochalpinen Gelände gerettet

Ein 50-jähriger Oberösterreicher und seine beiden Töchter (8 und 10 Jahre) wurden am Samstag vom Hohen Sonnblick in Rauris gerettet. Alle drei waren zwar gut ausgerüstet, verstiegen sich aber im hochalpinen Gelände. Mit einem Polizeihubschrauber konnten die Personen unverletzt geborgen werden.

Am 4. September stieg ein 50-jähriger Oberösterreicher mit seinen beiden Töchtern im Alter von 8 und 10 Jahren, von Rauris (Naturfreundehaus) über den hochalpinen Steig, zum Sonnblick (3106 Meter) auf. Alle drei waren gut ausgerüstet (Klettergurt, Seil, Schuhwerk, Steigeisen). Nach der geplanten Nächtigung stiegen die drei Bergsteiger heute wieder ab.

Steile Altschneefelder
Da sie nicht mehr über den Grat absteigen wollten, bogen sie davor nach rechts über steile Altschneefelder ab. Von dort wollten sie direkt auf das Goldbergkees absteigen. Dabei kamen sie, in einer Höhe von ungefähr 2880 Metern, in schwieriges hochalpines Gelände. Dieses war für die Bergsteigergruppe nicht mehr alleine zu bewältigen.

Notruf abgesetzt
Auch ein Wiederaufstieg zum Grat kam nicht mehr in Frage, woraufhin der Vater am späten Vormittag des 5. September einen Notruf absetzte. Ein Mitglied der Bergrettung Rauris befand sich in deren Nähe und stieg zur Erstbetreuung auf. Die Bergung erfolgte dann durch den Polizeihubschrauber mittels Seil bis zu einem Zwischenlandeplatz und von dort ins Tal. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Die Bergungskosten dürften durch eine Versicherung gedeckt sein.

 OÖ-Krone
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Dienstag, 29. September 2020
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