Theater Phönix:

„Eine Lieblingsrolle war Ariel, der Luftgeist“

Nach acht Jahren verlässt Felix Rank das Linzer Theater Phönix. Er will sein „Glück als freier Schauspieler versuchen“, wie er zur „Krone“ sagt. Er zählt zu den Publikumslieblingen, neuerdings trägt er Papagei, in einem Werbespot im Fernsehen.

„Krone“: Wie lange hatten Sie ein fixes Engagement?
Felix Rank: 12 Jahre durchgehend, zuerst vier in Graz und dann acht im Phönix. Schon Anfang dieses Jahres beschloss ich, wieder frei zu sein.

„Krone“: Bleiben Sie in Linz oder wo gehen Sie hin?
Felix Rank: Meine Homebase ist schon lange in Wien, ich pendelte immer. Ich bin ja ein waschechter Wiener.

„Krone“: Worauf blicken Sie jetzt gerne zurück?
Felix Rank: Am Phönix erlebte ich eine prägende Zeit, in der ich mich weiter entwickeln und viel ausprobieren durfte.

„Krone“: Die für Sie persönlich wichtigste Rolle?
Felix Rank: Es gab für mich einige Highlights. Meine zwei absoluten Lieblingsrollen waren Liam in „Waisen“ und Ariel der Luftgeist in Shakespeares „Der Sturm“.

„Krone“: Wie hat Sie Corona aus dem Tritt gebracht?
Felix Rank: Meine letzte Vorstellung wurde durch Corona unfreiwillig vorgezogen, das war schade. Ich hätte gerne die letzte Vorstellung bewusst gespielt. Im Sommer wäre ich bei den Raimundspielen im niederösterreichischen Gutenstein aufgetreten – das wurde verschoben. Ich hoffe sehr, dass im Theaterbetrieb bald wieder eine gewisse Normalität einkehren kann.

„Krone“: Haben Sie schon eine nächste Rolle?
Felix Rank: Ja, in einem Stück am Theater der Jugend in Wien. Ich freue mich, für die Kleinsten zu spielen. So können mich meine Nichten, mein Neffe und mein Patenkind endlich auf der Bühne sehen!

„Krone“: Das Linzer Publikum wird Sie vermissen...
Felix Rank: Ich bin sehr gespannt, wie mein „neuer“ Lebensabschnitt als freier Schauspieler sein wird. Ich bin optimistisch und freue mich natürlich auch, wenn es mich mal wieder nach Oberösterreich verschlägt.

„Krone“: Derzeit werben Sie für ein Möbelhaus. Geht man als Theaterschauspieler sozusagen fremd, wenn man Werbung macht?
Felix Rank: Meiner Meinung nach absolut nicht. Es gab einen Wandel, Geld spielt natürlich eine große Rolle. Dennoch gibt es Bereiche, für die ich mein Gesicht nicht hergeben würde, etwa für politische Wahlwerbungen.

„Krone“: Der Papagei, warum sitzt er im Werbespot brav auf Ihrer Schulter?
Felix Rank: Er ist gut trainiert, aber ich darf leider nicht zu viel verraten. Ich kann nur soviel sagen: Der Dreh hat Spaß gemacht.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

 OÖ-Krone
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