Aufgriffe nehmen zu

Mehr als 200 Flüchtlinge in nur wenigen Wochen

Burgenland
21.08.2020 12:08
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone

Verstärkte Aufgriffe von Flüchtlingen verbuchen die Beamten und Soldaten in den Sommermonaten entlang der burgenländischen Grenzen. Viele Migranten versuchen jetzt wieder zu Fuß oder mithilfe von Schleppern ohne Papiere nach Österreich zu gelangen.

Allein in den vergangenen drei Wochen gab es für die Beamten wieder mehr zu tun. Mehr als 200 Personen wurden in der Zeit seit Ende Juli bei den Grenzen oder in grenznahen Gebieten angetroffen.

Große Hotspots gibt es wohl nicht, genutzt werden Übergänge sowohl im Landesnorden als auch im Süden. Zuletzt wurden aber in den Bezirken Oberpullendorf und Neusiedl am See vermehrt Menschen aufgegriffen, wie registriert wird.

Gruppe tagelang ohne Wasser unterwegs
Besonders dramatisch verlief ein Vorfall bei Pamhagen, wo eine Frau vor Erschöpfung zusammengebrochen war. Die insgesamt 20 Syrer und Iraker waren trotz extremer Hitze offenbar tagelang ohne Wasser unterwegs gewesen. Im Spital wurde zudem festgestellt, dass die Frau an Corona erkrankt war.

Kronen Zeitung

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