Denn die geringen Erzeugerpreise hängen mitunter von Faktoren ab, welche die Bauern nicht beeinflussen können. So auch von der Größe der Erdäpfel. „Heuer gibt es sehr viele übergroße Knollen“, weiß Mayr.
Der Grund dafür liegt im trockenen Frühjahr. „Das hat die Knollen veranlasst, vorzusorgen. Und ab Juni herrschten dann optimale Vegetationsbedingungen“, so Fachleute der Landwirtschaftskammer in St. Pölten. Das Ergebnis: sehr große Erdäpfel. Dafür gibt es nur 5 bis 7 Cent pro Kilo für die Produzenten. „Da kosten Papiersackerln und Plastiksteigerln für Verpackung und Transport mehr“, hat die Kammer erhoben. Mayr appelliert an den Handel, auch für Erdäpfel, die größer als die Norm sind, der hohen Qualität angepasste Preise zu zahlen.
Christoph Weisgram, Kronen Zeitung
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