Er ohne Beschäftigung, sie in Karenz: Da ist das Geld jeden Monat knapp geworden. Deshalb hatte es zwischen den beiden in jüngster Zeit immer wieder heftigen Streit gegeben. "Geh halt wieder arbeiten!", soll Sandra P. ihren Partner immer wieder aufgefordert haben. So auch am Sonntag.
Doch dieses Mal blieb's nicht beim Wortgefecht. Die Auseinandersetzung wurde immer heftiger. Sandra P. flüchtete ins Badezimmer, bemerkte aber nicht, dass der 26-Jährige ihr folgte. Dabei griff er zu einer Axt, die auf dem Werkzeugregal lag und schlug zu, direkt auf den Kopf. "Mindestens fünf Mal, auch als die Frau bereits auf dem Boden lag", so ein Ermittler: "Sie war auf der Stelle tot!"
Öfters in Raufereien verwickelt
Dass der 26-Jährige zu so eine Tat fähig wäre, hätte wohl niemand für möglich gehalten. Er war früher wohl öfter in Raufereien verwickelt, hatte sich sogar mit der Polizei angelegt, doch in den vergangenen zwei Jahren war es ruhig um ihn geworden. "Wir dachten, dass er wegen seiner Freundin und seiner einjährigen Tochter etwas ruhiger geworden ist", heißt es bei der Polizei.
Ausgerastet dürfte der Mann, für den die Unschuldsvermutung gilt, auch deshalb sein, weil er nicht alle Medikamente genommen hatte, die er als Drogenersatz erhalten hat.
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