17.08.2020 08:40 |

Streit über „Megxit“

Bei den Prinzen herrschte monatelang Funkstille

Ganze zwei Monate sollen Prinz William und Prinz Harry kein Wort miteinander gesprochen haben, nachdem Harry Anfang des Jahres den „Megxit“ über Instagram bekannt gegeben hatte. Und auch jetzt, mehrere Monate nach dem Ausstieg des Herzogpaares Sussex aus dem britischen Königshaus, sollen die Brüder „kaum miteinander reden“. Das jedenfalls behauptet Omid Scobie, Autor der Royal-Biografie „Finding Freedom“. 

Dass das Verhältnis zwischen den Brüdern in den letzten zwei Jahren nicht unbedingt das beste war, hat Prinz Harry bereits im letzten Herbst in einem Interview zugegeben. Damals sprach der 35-Jährige davon, dass er und William sich „auf unterschiedlichen Wegen“ befinden würden. Wenige Monate später ließ Harry schließlich die „Megxit“-Bombe platzen - und erschütterte damit die Beziehung zu seinem großen Bruder endgültig, wie Royal-Experte Omid Scobie jetzt der „Sun“ berichtete.

„Ich glaube, die Entfernung zwischen den Brüdern ist immer größer und größer geworden“, erklärte Scobie in einem Interview mit der Zeitung. „Das ist wirklich etwas, das Zeit zum Heilen braucht.“

William erzürnt über „Megxit“
Mit der Entscheidung, sich von den Pflichten des britischen Königshauses zurückzuziehen, habe Harry William Anfang des Jahres richtig wütend gemacht, weiß der royale Insider, der mit seinem Buch „Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family“ in den letzten Wochen für reichlich Schlagzeilen gesorgt hat.

Zitat Icon

Diese Entscheidung wurde nicht intern diskutiert. Das war das, was William wirklich am meisten verletzt hat, da er zwischen zwei Stühlen sitzt.

Omid Scobie

„Diese Entscheidung wurde nicht intern diskutiert. Das war das, was William wirklich am meisten verletzt hat, da er zwischen zwei Stühlen sitzt. Er ist nicht nur ein Bruder, er ist auch der künftige König, und er wusste, dass dies das Ansehen der Familie beschädigte.“ Dass Harry eine „Familienangelegenheit in die Öffentlichkeit getragen“ habe, obwohl diese besser „im Privaten besprochen“ hätte werden sollen, „hat William hart getroffen und beschäftigt ihn bis heute“, so Scobie weiter.

Meghan hatte schweren Stand im Königshaus
Scobie räumte aber auch ein, dass Meghan von Anfang an mit Gegenwind innerhalb der Palastmauern zu kämpfen hatte. Einmal habe sich Harry deshalb sogar bei der Queen über eine ihrer Assistentinnen beschwert. „Harry musste intervenieren“, so der Experte. „Er rief seine Großmutter an und sagte: ,Ich weiß nicht, was zur Hölle hier vorgeht. Diese Frau soll die Arbeit für meine künftige Frau machen.‘ Harry war sich sicher, dass es Leute innerhalb der Institution gab, die nicht aufhören würden, Meghan das Leben schwer zu machen.“

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Dienstag, 22. September 2020
Wetter Symbol
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.