"Keine Gefahr mehr"

Ölleck im Golf von Mexiko endgültig versiegelt

Ausland
19.09.2010 21:22
Die defekte Ölquelle im Golf von Mexiko ist endgültig versiegelt. Fünf Monate nach Beginn der Ölpest gelang es BP-Experten, die Quelle mehrere Tausend Meter unter dem Meeresboden mit Zement zu verschließen. Die Quelle sei nun "tot", teilte der Sonderbeauftragte der US-Regierung, Thad Allen (im Bild links), am Sonntag mit.

"Wir können endlich verkünden, dass die Quelle Macondo 252 tatsächlich tot ist", teilte Allen mit. Die versiegelte Quelle "stellt für den Golf von Mexiko keine weitere Gefahr mehr dar".

Weite Teile der Küste verseucht
Zuvor waren insgesamt 660.000 Tonnen Rohöl ins Meer geflossen - mehr als jemals zuvor bei einer Ölkatastrophe. Weite Teile der US-Golfküste wurden verseucht, zeitweise war in rund einem Drittel der amerikanischen Küstenregion der Fischfang verboten.

Die Katastrophe war durch eine Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April ausgelöst worden, bei der elf Arbeiter starben. Seit Mitte Juli trat aber kein weiteres Öl mehr aus.

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