Die 581 Einheiten machten 1,7 Prozent des gesamten Wohnungsbestands der Buwog/ESG-Gruppe aus. Laut Buwog-Geschäftsführer Daniel Riedl soll der Erlös der verkauften Immobilien primär für geplante Expansionen im In- und Ausland verwendet werden. Verkäufen wie nun in Vorarlberg stünden Zukäufe wie vor wenigen Monaten in Berlin gegenüber, so der Geschäftsführer. "Unser Kerngeschäft sind die großstädtischen Wohnungsmärkte", sagte Riedl. Langfristig werde man sich immer stärker auf diesen Bereich konzentrieren. Er gehe davon aus, dass noch in diesem oder im nächsten Geschäftsjahr die eine oder andere Akquisition in diesem Bereich folgen werde.
Die Verbesserung der Bilanzstruktur durch eine Erhöhung des Eigenkapitals werde zudem weitere Möglichkeiten der Fremdfinanzierung eröffnen, so Riedl. Weitere Mittel würden aus dem laufenden Verkauf freiwerdender Wohnungen im Buwog-Bestand erlöst. Nach 300 Einheiten im Geschäftsjahr 2009/10 rechne man für das laufende Geschäftsjahr mit einer nochmaligen Steigerung.
Für die betroffenen Mieter in den Vorarlberger Buwog-Anlagen bringt die Veräußerung der Immobilien laut Riedl keine Änderung ihrer Rechtsstellung. Selbstverständlich würden die Mietverträge vom Käufer unverändert übernommen.
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