03.08.2020 06:30 |

4000 Blitze

Gewitterfreie Tage im Juli waren die Ausnahme

Das Gewitter in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat so manchem Kärntner den Schlaf geraubt. Zum Glück hat es keine nennenswerte Schäden gegeben. Dafür schüttete es 50 Liter pro Quadratmeter und über Kärnten entluden sich 4000 Blitze. Im Juli wurden in unserem Bundesland 20 Gewittertage verzeichnet.

Dieser Sommer ist eigentlich zum Weinen, dabei war er als der heißeste aller Zeiten angekündigt worden. Gewitterfreie Tage bildeten im Juli die Ausnahme. Die meisten erlebte dabei Kärnten mit insgesamt 20 Tagen. Und auch der August beginnt verregnet. So schüttete es in der Nacht von Samstag auf Sonntag wie aus Kübeln; laut Ubimet 50 Liter pro Quadratmeter. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Aufgrund der Niederschlags- und Abflussprognosen hat der Verbund die Absenkung der Drau-Stauseen bei den Kraftwerken Rosegg, Feistritz und Edling (Völkermarkter Stausee) eingeleitet.

Zum Glück gab es wenigstens diesmal bis auf ein paar umgestürzte Bäume keine nennenswerten Schäden. Obwohl sich allein in der vergangenen Nacht an die 4000 Blitze über Kärnten entladen hatten.

Nach dem blitzarmen ersten Halbjahr gab es im Juli mit rund 490.000 Blitzentladungen deutlich mehr. Das sind rund 70.000 Blitzentladungen mehr als im Juli 2019. Dabei bewegt sich der Juli mit rund einer halben Million Bitzentladungen im langjährigen Durchschnitt.

Das blitzreichste Bundesland war mit insgesamt 162.584 Blitzen wie so häufig die Steiermark. Kärnten liegt mit 42.176 Blitzen nach Nieder- und Oberösterreich an vierter Stelle.

Claudia Fischer
Claudia Fischer
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