Zahlreiche Einsätze

2,5 Millionen Euro Schaden nach Hagel-Unwetter

Vor allem durch drei Bezirke zog der Sturm Dienstagabend, der Schaden ist enorm! Große Hagelkörner hinterließen laut Hagelversicherung Schäden in Millionenhöhe. Ein Blitzschlag löste einen Großbrand in Attersee/A. aus und in St. Johann/W. erinnerte ein heftiger Windstoß an das Zeltfest-Drama vor drei Jahren...

Mit massiven Folgeschäden haben die Bezirke Vöcklabruck, Braunau und Ried zu kämpfen. Laut Hagelversicherung hat das Unwetter vor allem in diesen Gebieten einen enormen Schaden hinterlassen: „Orkanböen und hühnereigroße Hagelkörner schädigten sowohl Ackerkulturen als auch das Grünland massiv. Binnen weniger Minuten wird der Ertrag und so das Einkommen vieler Landwirte vernichtet“, so Wolfgang Winkler, Landesleiter der Hagelversicherung. Laut ersten Erhebungen liegt der Schaden bei rund 2,5 Millionen Euro.

Erinnerungen an Zeltfest-Tragödie
100 Feuerwehrleute eilten  gegen 18.30 Uhr zu einem Großbrand durch Blitzschlag in Attersee/A. Eine Nachbarin schlug Alarm, der Bewohner (82) wurde nicht verletzt. Die Anfahrt der Einsatzkräfte gestaltete sich schwierig, weil viele Badegäste auf der Flucht vorm Unwetter auf dem Heimweg waren. „Wären wir fünf Minuten später alarmiert worden, hätte das Feuer auf das Nebengebäude übergegriffen“, so Robert Schönberger, Kommandant der Feuerwehr St. Georgen/A. In St. Johann/W. fegte ein Windstoß ein Dach von einem Haus – zwei Minuten später war wieder alles ruhig. Bei den Helfern in „Saiga Hans“ löste dies Erinnerungen an das Zeltfest-Drama vor drei Jahren aus, wo eine Orkan-Böe zwei Tote und 140 Verletzte forderte.

1100 Helfer im Einsatz
Resümee des Landesfeuerwehrverbandes: 1100 Florianijünger von 67 Wehren rückten zu 160 Einsätzen aus.

Lisa Stockhammer
Lisa Stockhammer
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Donnerstag, 13. August 2020
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