Irre Geisterfahrt

Betrunkener Tiroler rast auf Autobahn fast in 40-Tonner

Tirol
08.09.2010 13:59
Die Geisterfahrt eines betrunkenen Tirolers (32) hat am Mittwochmorgen auf der Inntalautobahn A93 in Bayern fast zu einer Katastrophe geführt. Ein 40-Tonner konnte gerade noch ausweichen und krachte gegen die Mittelleitplanke. Dennoch setzte der Walchseer seine Geisterfahrt fort, bis er mit seinem Auto selbst gegen die Leitschiene krachte.

Der 32-Jährige war auf dem Heimweg vom Rosenheimer Herbstfest und hatte über zwei Promille intus. Kurz nach 2 Uhr fiel einem Lkw-Fahrer der offensichtlich betrunkene Lenker auf, als er bei Brannenburg in falscher Richtung losbrauste. Der Lenker eines anderen Lastwagens sah den Geisterfahrer plötzlich auf sich zukommen. Er stieg sofort aufs Bremspedal und lenkte seinen 40-Tonnen-Sattelzug gegen die Mittelleitplanke. Dadurch konnte er einen Zusammenstoß mit dem Auto verhindern, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim mitteilte.

Dennoch fuhr der Geisterfahrer in falscher Richtung weiter, bis sein Wagen nach zweieinhalb Kilometern in die rechte Leitschiene krachte und stehen blieb. Inzwischen hatte eine Polizeistreife am Inntaldreieck bei Rosenheim den Verkehr Richtung Österreich gestoppt. Der Tiroler wurde festgenommen. 

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