Nach dem Urlaub

Bei Quarantäne: Heimkehrer prüfen sich selbst

50 Heimkehrer aus Corona-Hotspots werden pro Tag an Bezirksbehörden in OÖ gemeldet - die Quarantäne überwachen sie jedoch selbst

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Heimkehrer aus Corona-Hotspots wie dem Westbalkan müssen in zweiwöchige Quarantäne oder einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Die „Krone“ fragte nach, wie viele solcher Grenzgänger täglich an Bezirksbehörden in Oberösterreich gemeldet werden: Es sind bis zu 50, die sich dann selbst überwachen. Zur Erinnerung: 48 Heimkehrer hatten, wie berichtet, in den vergangenen zwei Wochen Corona nach Oberösterreich „im Gepäck mitgebracht“ und teils Cluster mit mehr als zehn Ansteckungen erzeugt. Dem soll mit der selbstüberwachten Heimquarantäne vorgebeugt werden.

Wer aus betroffenen Ländern – im Internet unter www.bmeia.gv.at zu finden – kommt, muss entweder einen nicht älter als vier Tage alten negativen Covid-Test vorweisen oder ein Formular ausfüllen und bei der Grenze angeben, dass er sich nach der Heimkehr unverzüglich selbst in Heimquarantäne begibt.

„Die Heimat-Bezirkshauptmannschaften erhalten die Daten und können die Quarantäne auch überprüfen“, heißt es vom Krisenstab des Landes Oberösterreich, allerdings werden Polizisten meist zur Überwachung von behördlich angeordneten Absonderungen geschickt. Einreisende können sich allerdings auch „freikaufen“: Wenn sie daheim in Oberösterreich einen Corona-Test machen, dieser negativ ist und der BH übermittelt wird, müssen sie nicht in Quarantäne.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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