Dreigeschoßiger Zubau

Ärztezentrum in Enns muss aufgestockt werden

Linz-Land Es gilt österreichweit als das Leuchtturm-Projekt, als Maßstab für Primärversorgung: das Ennser Gesundheitszentrum. Während anderswo Ordinationen immer öfter zusperren müssen, fehlt es in der ältesten Stadt Österreichs an Platz. Ein Umstand, den man nun ändern will – und dafür in die Höhe geht.

Geschlossene Hausarztpraxen, ein „Pool“ an Stellen, die seitens der Ärztekammer gar nicht mehr offensiv ausgeschrieben werden, weil sich nahezu keine Mediziner dafür bewerben – seit Jahren ist der Ärztemangel in Oberösterreich Thema und nimmt nachweislich immer mehr zu.

20 % mehr Patienten
Ein Problem, dass die älteste Stadt Österreichs zumindest so nicht kennt. Hier befindet man sich in Sachen medizinischer Versorgung auf einer „Insel der Seligen“. Im Ennser Gesundheitszentrum ist man nicht in der Situation, Ordinationen zusperren zu müssen, hier platzt man förmlich aus allen Nähten, fehlt es an Platz. Seit 2017 alle Hausärzte, mehrere Fachärzte und Therapeuten unter einem Dach vereint sind, stiegen die Patientenkontakte – über 100.000 (!) – um rund 20%.

Ab Frühjahr 2021
Aus diesem Grund soll man Insidern zufolge nicht nur schon länger mit der Ärztekammer über eine Erweiterung des Teams verhandeln, sondern es soll auch bereits konkrete Ausbaupläne geben. Ab dem Frühjahr 2021 will man einen dreigeschoßigen Zubau errichten. In diesem sollen dann ein Kinderarzt und alle Therapeuten, die bisher im oberen Geschoß des bestehenden Gebäudes beheimatet sind, Platz finden.

Parkplatzproblem
Und auch die oftmals angespannte Parkplatzsituation soll durch eine Erweiterung gelöst werden. Läuft alles nach Plan, erstrahlt das Leuchtturm-Projekt in Sachen Primärversorgung ab Frühjahr 2022 in neuem Glanz.

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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