"Wenn ich gewinnen will, darf ich mich darauf gar nicht einlassen", hatte der Kontrahent Rupert Hirner schon vor dem Absprung geahnt. Die Bedenken waren berechtigt, denn der Wanderfalke ist mit über 300 km/h Spitzentempo das schnellste Tier der Erde. Der Vogel war am Montag in Top-Form, obwohl dieses Experiment für ihn eine völlig neue Situation darstellte.
Hirner hingegen ist ehemaliger Skispringer und zählt mit über 1.500 Bungee-Sprüngen zu den erfahrensten unter den Springern. Aber wie er schon geahnt hatte, konnte er trotz dieser immensen Erfahrung nicht gegen den Raubvogel triumphieren.
"Wilma" wurde von den Falknern Lucia Koller und Michael Geiger aus St. Leonhard/Freistadt (OÖ) mit dem Federspiel so geschickt in die Tiefe gelockt, dass der Mensch mit 120 km/h Spitzentempo den Vogel nur von hinten sah…
Tiroler Krone
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