Jede der beiden Frauen (23) aus dem Bezirk Neunkirchen blätterte 440 Euro für den Aufenthalt hin. Versprochen wurden dafür ein idyllischer Badeteich, viele Reitstunden mit Trainern und eine „gemeinschaftliche Atmosphäre“.
Es kam aber ganz anders: „Schon bei der Ankunft wurden wir wie der letzte Dreck behandelt.“ Der Grund: Eine Bekannte musste ihren Urlaub kurz vorher stornieren, somit gingen der Quartier-Geberin die Einnahmen verloren.
In derselben Tonart ging es weiter: Der Badeteich der Anlage glich einer matschigen Lacke, beim Abendessen wurden die Frauen nicht bedient. Zu allem Unheil wurde tags darauf eine der Frauen bei einer wenig professionellen Reitstunde von einem Pferd gebissen und dabei verletzt. Die Juniorchefin soll abweisend reagiert haben. „Sie sagte nur, dass sie sich das nicht vorstellen kann, und ließ mich mit meinen Schmerzen allein“, so das Opfer.
Die Urlauberinnen reisten schließlich völlig entnervt vorzeitig ab. Sie fordern nun einen Teil des Geldes retour, notfalls gehen sie auch vor Gericht.
von Gernot Buchegger, Kronen Zeitung
Symbolbild
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