1,32 Promille hatte die 52-jährige Todeslenkerin, als sie den folgenschweren Unfall bei Unterwaltersdorf verschuldete. Sie streifte mit dem Pkw ein entgegenkommendes Auto. Dieser Fahrer verriss das Lenkrad, überschlug sich, und sein Geländewagen zerdrückte den entgegenkommenden Pkw, den ein Familienvater lenkte. Er starb noch an der Unfallstelle, sein Beifahrer wurde, wie auch der Fahrer des Geländewagens, schwer verletzt.
Vor Gericht in Wiener Neustadt saß eine zutiefst verzweifelte Angeklagte (Verteidigung Nikolaus Rast), die das Urteil – sechs Monate Haft wegen fahrlässiger Tötung – sofort annahm. Ihr Anwalt: „Eine höhere Strafe ist ohnehin, mit der Schuld leben zu müssen, einen Menschen auf dem Gewissen zu haben.“ Der Staatsanwalt überlegt noch – das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Kronen Zeitung
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