Bis zum nächsten "Nine Inch Nails" Album müssen wir uns zwar noch bis etwa Weihnachten gedulden, in der Zwischenzeit können wir uns aber voller Freude den neuen "Soulwax"-Silberling reinziehen.
Das Album "Any minute now" nimmt nämlichnicht zu überhörende Anleihen bei der Musik der NineInch Nails. Klingt aber doch ein bisschen anders, vor allem, weiles ein wenig an Brachialität fehlt. Wo Trent Reznor sichdie Seele aus dem Leib brüllt, wird hier eher in Britpop-Maniergesungen. Die stärksten Nummern sind dann auch jene, aufdenen die männliche Leadstimme von einer weiblichen abgelöstwird, die Verzerrer eingeschalten werden und man ein bisschendas Gefühl von roher Gewalt bekommt - was in Verbindung miteigentlich kühler Elektronik ja nie schadet.
Das letzte Soulwax-Album datiert bereits aus demJahr 1999, dazwischen werkte man unter anderem als Remixer fürKylie Minogue und die Sugababes. Auf "Any minute now" holte mansich wiederum "Flood" (arbeitete bereits mit PJ Harvey und - Trommelwirbel- den Nine Inch Nails zusammen) als Produzenten, abgemischt wurdedas gute Stück von Alan Moulder (Depeche Mode).
Fazit: 7,5 von 10 elektronisch verzerrten,aber immer noch ganz braven Wertungspunkten
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