21.06.2020 18:15 |

Musikalische Nudeln

Mozart sorgt für Harmonie am Gaumen

„Feinste Feist Dinkelnüdele“ sind ein ganz besonderer Nudelgenuss. Sie werden in Satteins produziert und mit Mozart beschallt - was genau dahinter steckt, hat die „Krone“ in Erfahrung gebracht.

Mit einer herkömmlichen Nudel haben die Satteinser „Dinkelnüdele“ von Susanne Feist nicht viel am Hut - nur, dass auch sie „al dente“ am besten schmecken. Die Erfinderin stammt ursprünglich aus einem Hohenemser Bäckerei- und Konditoreibetrieb. Die Liebe hat sie nach Satteins gebracht und ihre Kinder auf ein neues Hobby: „Die damalige Weizenunverträglichkeit meines Sohnes war der Anlass, selbst Nudeln zu machen.“ Vor über zehn Jahren war das Sortiment an Alternativprodukten nämlich noch recht überschaubar. „Damals gab es nur Dinkel-Vollkornnudeln. Die waren braun, sehr intensiv im Geschmack und pappig - und haben den Kindern nicht geschmeckt.“

Und so nahm die heimische Nudelproduktion ihren Lauf. Erst wurden die Teigwaren noch aus einer kleinen Nudelmaschine „gedrechselt“, doch schon bald wurden die Abläufe professionalisiert. „Am Anfang haben wir die Nudeln nur als Geschenke in unserem Betrieb verteilt. Doch dann ist beim Feldkircher Wochenmarkt plötzlich ein Stand frei geworden.“ Seitdem laufen die Nudelmaschinen auf Hochtouren, denn die „Dinkelnüdele“ aus dem Hause Feist erfreuen sich überaus großer Beliebtheit.

Nudel-Unikate

Dabei ist es nicht nur der gesunde Dinkel, der die Qualität der Nudeln ausmacht. Susanne Feist produziert ihre teigigen Unikate ausschließlich selbst und in speziell eingerichteten Räumlichkeiten, in welche nur sie Zutritt hat. Es wird auf die Mondphase geachtet, denn diese beeinflusst die Qualität des Teiges. Die Basiszutaten neben dem Dinkel sprechen für sich: Eier von glücklichen Hühnern aus der Nachbarschaft, belebtes Satteinser Leitungswasser und kolloidales Gold. Zusätzliche Zutaten wie Kräuter oder Gemüse sind ebenfalls handverlesen.

„Meine Wertschätzung für die Rohstoffe und Freude an der Produktion sind die Voraussetzung für schmackhafte und energiereiche Nüdele“, erklärt Feist. Der eigentliche Clou ist aber der musikalische Feinschliff: Denn die Nudeln werden während des Trocknungsprozesses mit Mozart bespielt. Die klassischen Klänge sollen das Lebensmittel harmonisieren und es so verträglicher machen. „Sensible Menschen merken das auch“, ist sich Susanne Feist, die jährlich rund sechs Tonnen ihrer „Wundernüdele“ produziert, sicher. „Wir machen Nudeln für Körper, Geist und Seele. Sie sättigen, machen glücklich und beflügeln!“

Auch bei der Verpackung wird auf die Details geachtet. Jede Packung ziert ein Sprichwort, das zum Nachdenken anregen soll. Ausgesprochen vage ist hingegen die angegebene Kochzeit (zwischen zwei und acht Minuten). Ein Fauxpas mit Vorsatz: „Ich will, dass man beim Kochen dabei bleibt und bewusst genießt!“

Sandra Nemetschke
Sandra Nemetschke
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