Campingplatzbetreiber

„Wir werden mit einem blauen Auge davon kommen“

Seit 29. Mai dürfen die Campingplatzbetreiber ihre Pforten für ihre Gäste öffnen. Ein erstes Fazit zeigt: Diejenigen, die früher auf heimische Gäste setzten, haben weniger Probleme als international ausgerichtete Anlagen. „Wir werden mit einem blauen Auge davon kommen“, hofft Manfred Grabner aus Steinbach/Attersee.

„Das ist natürlich schon bitter. Da ist da Wetter im April so schön und wir durften nicht offen haben“, trauert Campingsplatzchef Edi Seib aus Pramet dem eigentlichen Saisonstart nach. „Dann darfst du endlich aufmachen und dann hast du so ein Wetter“, spricht Manfred Grabner (Steinbach am Attersee) das großteils verregnete Pfingstwochenende an. Aber mit der Sonne kamen dann auch die zahlenden Gäste.

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Wir sind sehr gut gebucht. Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber Juli und August sind schon voll.

Matthias Hinterberger, Berau am Wolfgangsee

„Wir sind seit zehn Jahren leidenschaftliche Camper. Wir bleiben jetzt einmal vier bis fünf Tage hier und dann geht’s weiter ins Salzkammergut“, schildern Peter und Ingrid Dostal aus Wien, die ihre Zelte am Campingplatz in Pichling aufgeschlagen haben. „Wir sind schon eine große Gemeinschaft hier am Platz, freuen uns immer wieder wenn wir her kommen dürfen“, erzählen Hedwig und Bertl, Dauercamper in Pramet.

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Die Camper sind großteils aus der näheren Region. Auch unsere Stammgäste lassen uns nicht im Stich.

Edi Seib, Campingplatz Pramet

Hoher Österreicher Anteil
„Auch vor Corona hatten wir rund 45 Prozent österreichische und 40 Prozent deutsche Gäste, das wird jetzt natürlich noch mehr“, hofft Matthias Hinterberger (Berau am Wolfgangsee) auf eine sonnige Saison. Neben zahlreichen Stammgästen, konnte er auch viele neue Gesichter auf seiner Anlage begrüßen.

Hoffen auf eine lange, sonnige Saison
„Wir haben sogar Leute wieder wegschicken müssen“, so Hinterberger. „Mit etwas Glück können wir bis Oktober offen haben, dann könnten wir das Geld wieder hereinholen“, erklärt Seib. Internationalausgerichtete Anlagen oder Durchzugsplätze haben derweil mit einem Schwund zu kämpfen.

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Das Pfingstwochenende war noch ruhig, aber zu Fronleichnam waren wir schon zu 90 Prozent voll.

Manfred Grabner, Steinbach am Attersee

Philipp Zimmermann
Philipp Zimmermann
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Freitag, 03. Juli 2020
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