Teurer Blindflug:

Corona kostete St. Pölten fast 15 Millionen Euro

Die Schwarze Null, sie steht vorerst im Rechnungsabschluss der Landeshauptstadt. Dort wird sie jedoch krisenbedingt nicht zu halten sein. Zu groß sind die Einbußen, die das finanzkräftige St. Pölten erlitten hat. Vor einer möglichen zweiten Welle fehlen schon jetzt Steuereinnahmen in der Höhe von 15 Millionen Euro!

Es ist ein finanzieller Blindflug, auf dem sich die Gemeinden krisenbedingt derzeit befinden. Auch das wirtschaftlich so gut aufgestellte St. Pölten, wo man mehr Arbeitsplätze als Einwohner verzeichnet, ist keine Ausnahme. Wie viel Geld die Krise kosten wird, stand zwar auch bei der Präsentation des neuen Rechnungsabschlusses noch nicht fest. Einen aktuellen Einblick gewährten Stadtchef Matthias Stadler und Finanzdirektor Thomas Wolfsberger dann aber doch. Demnach liegen die Einbußen bei Steuereinnahmen insgesamt bereits bei fast 15 Millionen Euro.

Hinzugekommen seien kurzfristig notwendig gewordene Ausgaben. „Wir haben knapp 250.000 Euro in Desinfektionsmittel und Masken für Schulen investiert“, erklärt Stadler. Auch eine Subventionierungswelle zur Rettung der Sportvereine soll folgen. Möglich sei all das aber nur, weil man in St. Pölten, so zeigt es auch die aktuelle Bilanz, gut dasteht. In seiner Funktion als Vorsitzender des Städtebundes warnt Stadler aber: „Vor allem in den kleineren Gemeinden muss die Hilfe vom Bund rasch ankommen!“

Nikolaus Frings
Nikolaus Frings
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