Sicherheit gefördert:

Unwetter als Dauerzustand

Die heftigen Unwetter vom vergangenen Wochenende, die zu teils schweren Schäden in der Landwirtschaft, aber auch in vielen Einfamilienhäusern geführt haben, bestätigen – leider – die Prognosen der Klimaforscher. Die Zahl der regionalen Unwetter wird deutlich zunehmen, Feuerwehren und Meteorologen sind vorbereitet.

Der heimische Landesfeuerwehrverband pflegt aufgrund der immer schlechter prognostizierbaren Wetterumschwünge seit Jahren intensiven Kontakt mit den führenden Wetterexperten des Landes – allen voran der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Deren Chef Michael Staudinger hat bei den vielen Gesprächen mit Vertretern der Florianis immer wieder auf dieses Phänomen hingewiesen und empfohlen, auch die Ausrüstung der Feuerwehr entsprechend anzupassen.

„Wir haben die Warnungen der Wetterforscher immer sehr ernst genommen und deshalb auch unsere Einsatzgeräte den neuen Herausforderungen angepasst. Beispielsweise durch den Ankauf von neuen Großpumpen, leistungsfähigen Notstromgeneratoren, Teleskopladern, Einsatzfahrzeugen mit Kränen oder auch einem eigenen Katastrophenschutzlager in Tulln. Unsere Feuerwehren sind in jedem Fall auf derartige Naturkatastrophen bestens vorbereitet“, so Landesfeuerkommandant Dietmar Fahrafellner. Nicht zuletzt auch durch eine spezielle Ausbildung in diesem Bereich.

Den größten Vorteil einer raschen Hilfe bei Katastrophenereignissen bietet natürlich die flächendeckende Versorgung mit 1714 freiwilligen Feuerwehren. Innerhalb weniger Minuten sind tausende Mitglieder auf den Beinen, um Menschen in großer Not zu helfen. Damit diese Hilfe noch schneller ankommt, werden bei Unwetterereignissen auch die zusätzlichen Alarmzentralen in den betroffenen Bezirken besetzt. Damit ist gewährleistet, dass Notrufe noch schneller angenommen und entsprechend weitergeleitet werden können.

Josef Poyer
Josef Poyer
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Dienstag, 07. Juli 2020
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