31.05.2020 12:11 |

46 neue Corona-Fälle

Schon sieben Bundesländer ohne Neuinfektionen

46 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind bundesweit innerhalb der vergangenen 24 Stunden registriert worden, die Fälle verteilen sich auf die Bundesländer Wien (45) und Oberösterreich (1). Im Umkehrschluss bedeutet das: In sieben Bundesländern gab es seit Samstag keinen neuen Fall einer Coronavirus-Infektion. Auch die Zahl der aktiv Erkrankten ist erneut gesunken, weitere Todesfälle mussten nicht verzeichnet werden.

Nach Angaben des Innenministeriums (Stand 9.30 Uhr) wurden österreichweit insgesamt 16.731 positive Testergebnisse registriert. Von Samstag auf Sonntag wurden landesweit 46 Neuinfektionen gemeldet, 45 davon in Wien, eine in Oberösterreich.

Sieben Mitarbeiter von Amazon-Verteilzentrum positiv getestet
28 der Fälle in Wien hängen laut Angaben des Krisenstabes der Stadt mit familiären Clustern zusammen, die übrigen wurden bei Firmen-Screenings entdeckt. Konkret betreffen diese positiven Testergebnisse 17 Beschäftigte in zwei Unternehmen - eines davon mit Sitz in Niederösterreich, wo die dortigen Behörden Abstriche genommen hatten. So wurden sieben Mitarbeiter des Amazon-Verteilzentrums in Großebersdorf (Bezirk Mistelbach) positiv auf das Coronavirus getestet. Mehrere Ergebnisse sind noch ausständig, hieß es am Sonntag aus dem Büro von Niederösterreichs Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ). Dass dort entdeckte positive Fälle trotzdem in der Wiener Statistik aufscheinen, liegt daran, dass die Mitarbeiter ihren Wohnsitz in der Bundeshauptstadt haben. Nähere Auskünfte zum zweiten Betrieb in Wien gibt es noch nicht.

63 Prozent der Neuinfektionen im Mai in Wien
Eine Bilanz für den Monat Mai zeigt: Fast zwei Drittel der Neuinfektionen wurden in Wien registriert. Exakt 63 Prozent an neuen Fällen (757) gab es in der Bundeshauptstadt, gefolgt von Niederösterreich mit 20 Prozent (244 Fälle). Dahinter reihen sich mit großem Abstand die Steiermark (sechs Prozent, 75 Fälle), Tirol (vier Prozent, 42 Fälle), Oberösterreich (vier Prozent, 41 Fälle), Vorarlberg (zwei Prozent, 18 Fälle) und das Burgenland (ein Prozent, 15 Fälle). Verschwindend gering ist die Zahl der Fälle in Kärnten - im gesamten Monat Mai wurden dort nur vier neue Fälle registriert.

In Wien wurde im Mai am meisten getestet
Insgesamt wurden im Mai 184.455 Coronavirus-Tests in Österreich durchgeführt. Am häufigsten wurde dabei in der Bundeshauptstadt getestet, knapp ein Viertel der Abstriche wurden hier durchgeführt (26 Prozent), 21 Prozent in Niederösterreich, zwölf Prozent in Oberösterreich, jeweils elf Prozent in der Steiermark und Tirol, je sechs Prozent in Salzburg und Vorarlberg. Schlusslichter bilden auch hier die Bundesländer Kärnten (vier Prozent) und Burgenland (drei Prozent).

470 aktiv Erkrankte, knapp 15.600 wieder gesund
Aktiv erkrankt sind landesweit noch 470 Menschen, ein erneuter Rückgang im Vergleich zum Vortag: Am Samstag war die Zahl mit 497 Erkrankten erstmals unter 500 gefallen. Als wieder gesund gelten mittlerweile 15.593 Menschen.

Leichter Anstieg bei Intensivpatienten
Die Zahl der Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, sank ebenfalls leicht. Aktuell befinden sich 97 Personen in Spitalsbehandlung, am Samstag waren es noch 98 gewesen. Einen leichten Anstieg gab es bei der Zahl jener, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Am Samstag waren es noch 23 gewesen, am Sonntag stieg die Zahl auf 27.

Wie es diesbezüglich aus dem Gesundheitsministerium am Sonntag hieß, befinden sich aktuell erstmals in sechs Bundesländern keine Corona-Erkrankten auf Intensivstationen, in drei Bundesländern auch keine Corona-Erkrankten auf Normalstationen.

Weitere Todesopfer wurden in Österreich nicht verzeichnet. Insgesamt starben bislang 668 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung.

Anschober: „Hoffe, dass Entwicklung so stabil bleibt“
„Die ersten vier Öffnungsschritte (erfolgt am 14. April, 1. Mai, 15. Mai und 18. Mai, Anm.) haben sich nicht negativ auf die Entwicklung der Pandemie in Österreich ausgewirkt“, erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Sonntag. „Ich hoffe, dass die Entwicklung auch nach der aktuellen Öffnung vom Freitag (Hotels, Freizeit, Kultur) so stabil bleibt. Aussagen zu deren Auswirkungen werden wir in frühestens zwei Wochen treffen können.“

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